Vegane Kräuterbutler 

 

Endlich ist sie erhältlich. Ob für eine einfache Mahlzeit, ein größeres Festmahl oder die bald wieder kommende Grillsaison, wir haben hier das Richtige für Sie.

 

Auf Nachfrage haben wir jetzt auch eine Alternative für die beliebte Kräuterbutter. Präsentiert von Butler Bruno haben wir jetzt vegane Kräuterbutler. 

Unsere vegane Kräuterbutler wird aus frischen Kräutern, Sonnenblumenöl und nachhaltigem Palmfett hergestellt. Dabei haben wir darauf geachtet, sie der klassischen Kräuterbutter identisch nachzuempfinden und den leckeren Geschmack beizubehalten.

 

 Lassen auch Sie sich vegan und glutenfrei bedienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oktober 2015

Lord of Tofu steigt beim Vegetarierbund aus

 

Wir möchten erklären, warum wir kein Mitglied mehr beim Vegetarierbund sein wollen.

Seitdem der VEBU auch große konventionelle Fleischkonzerne unterstützt, werden wir als Produzenten von veganen Bioland-Lebensmitteln aus den Lebensmittelgeschäften wieder ausgelistet.

Der VEBU wird auch von seinen Mitgliedern und den vielen Vegetariern und Veganern scharf kritisiert. In seinem Rechtfertigungsversuch auf der eigenen Homepage (und in Foren, wo der VEBU als Sprachrohr der Fleischindustrie auftaucht z.B. www.utopia.de) kommt es zu einigen Fehleinschätzungen der Realität.

 

VEBU: „Wir sind überzeugt davon, dass es ein Fortschritt ist, wenn jetzt sogar ein zuvor rein fleischverarbeitendes Unternehmen Veggie-Wurst und Veggie-Fleisch anbietet.“

 

Natürlich ist es jetzt für den LEH einfacher beim Fleischlieferanten auch Veggie-Produkte mit zu bestellen. Für die rein veganen Lieferanten erschwert sich die Situation jedoch noch mehr.

Ein Fortschritt wäre die Umstellung des konventionellen Betriebes auf ökologische Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung.

Die Herstellung von veganen Produkten ist eine eigene Linie, die nichts mit Tierhaltung zu tun haben will, da der Kunde koschere Produkte haben möchte.

Das ist eine Ideologie, die gefördert werden muss.

Alles andere ist ein Rückschritt.

Z.B. Wenn ein Vegetarier, der vorher vegane Wurst gegessen hat, nun die Wurst aus Ei isst, weil ja die vegane nicht im Supermarkt verfügbar ist.

Rückschritt ist auch: der Geschmack nach Tier wird wieder in den Vordergrund gestellt.

Wenn man echte Lyoner mit Eier-Wurst vergleicht, ist das beides tierisches Eiweiß.

Ethisch nicht der korrekte Weg.

Wenn VEBU solche Wiedersprüche in Kauf nimmt erfüllt er nicht mehr seine Aufgabe. Das Zeichen von VEBU und die damit verbundene Ideologie wiederspricht allen Gesetzmäßigkeiten, die der VEBU selber aufgestellt hat.

Man stelle sich vor: eine Tofurei würde von heute auf Morgen ein Drittel Fleisch produzieren, um sich den Markt zu sichern. Hier wäre jedem klar, dass so eine Firma nicht glaubwürdig ist.

 

VEBU: „Das kurzfristige Ziel ist es, die Verfügbarkeit von vegetarisch-veganen Produkten im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel zu verbessern. Das langfristige Ziel ist es, den Fleischkonsum in der Gesellschaft zu reduzieren.“

 

Eigentlich möchte der VEBU in seiner Satzung die ökologische Landwirtschaft unterstützen, wie passt das zusammen mit der Unterstützung von konventionellen Lebensmitteln? Für den konventionellen LEH bedeutet das, dass „vegetarisch“ wichtiger ist als bio, also listen sie die vegetarischen Bio-Produkte wieder aus. Die konventionelle Landwirtschaft ist mitverantwortlich für einen Rückgang der Artenvielfalt und Verschmutzung von Boden und Grundwasser.

VEBU: „Der VEBU unterstützt auch kleinere Anbieter, die ein rein vegetarisches und veganes Produktangebot haben. Die Unternehmen, die am Markt etabliert sind, stoßen inzwischen jedoch an Kapazitätsgrenzen. Zudem kann ein kleiner Anbieter ein vergleichbares Volumen z. B. bei der Bewerbung von Produkten nicht tragen. Die kleinen Unternehmen werden unseres Erachtens langfristig davon profitieren, dass sich Konsumenten grundsätzlich für vegetarische und vegane Fleischalternativen interessieren. Eine Konkurrenzsituation entsteht nicht.“

 

Lord of Tofu, der als inhabergeführte Tofurei zu den kleineren Unternehmen gehört, wurde vom VEBU nie gefragt, ob sie auch in größerem Stil produzieren könnten. Das können wir, dank kontinuierlicher Erweiterung der Produktionslinie und Einstellung neuer Mitarbeiter. Dank Auslistungen (da die Fleischregale nicht kleiner werden) stehen wir nun davor Leute entlassen zu müssen und das zum ersten Mal seit 20 Jahren!

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir alle anfangen müssen, darüber zu diskutieren, wie es weitergehen soll mit unserer Verantwortung für die Zukunft unserer Lebensmittelerzeugung und ihrer Auswirkung auf Mensch und Tier.

Mit freundlichen Grüßen

Dörte & Freddy Ulrich

(Lord of Tofu)